Work, Life & Balance

Bist du dir wichtig genug?

Bist du dir wichtig genug?

Mit deiner Arbeit sorgst du dafür, dass sich deine Kundinnen wohler in ihrer Haut fühlen und mit mehr Selbstbewusstsein durchs Leben gehen. Aber wie steht es um dein eigenes Selbstwertgefühl? Wir haben die besten Tipps für mehr Power für dich zusammengestellt.

Kennst du das? Jeden Tag kommen Kundinnen zu dir, die etwas an sich haben, was einen glatt neidisch machen könnte… Eine hat wunderschöne Haare, die andere einen mega Glow und die nächste einen durchtrainierten Körper. Und obendrein sind die meisten von ihnen auch noch nett, schlau, erfolgreich oder stylish. Mit deiner Arbeit sorgst du dafür, dass sich deine Kunden noch wohler in ihrer Haut fühlen und lässt sie strahlen. Und obwohl das ein tolles Gefühl ist, keine Frage, kann es eben zwischendurch auch mal passieren, dass man sich selbst irgendwie „klein“ vorkommt.  

Klar könntest du jetzt eine laute Maske aufsetzen und auf super selbstbewusst machen. Spoiler: macht jeder von uns von Zeit zu Zeit. Oder die eigene Unsicherheit damit überspielen, indem man andere abwertet („Sooo toll sehen ihre Outfits jetzt auch nicht aus“, „Die kocht ja auch nur mit Wasser“) oder von allem unbeeindruckt ist. Dahinter steckt allerdings oft eine mangelnde Wertschätzung für dich selbst. Aber das Gute ist: daran kannst du arbeiten. Dein Selbstwertgefühl fußt auf drei Säulen: 

Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstakzeptanz. Alle drei Bereiche brauchen Pflege – und die solltest du dir wert sein.

Hier kommen die wichtigsten Tipps und Strategien! 

#Dein größer Feind: Vergleichen

Egal ob es die Kollegin aus der Ausbildung ist, die gerade ihren eigenen Salon eröffnet hat, die Kundin, die mit 55 besser aussieht als man selbst mit 25 oder deine Chefin, die sich ein Sabbatical auf Ibiza gönnt. Irgendwo lauert immer ein Vergleich. Das Blöde ist nur: Vergleiche ziehen immer eine Bewertung nach sich. Und seien wir mal ehrlich – in den meisten Fällen nicht zu unserem Vorteil. Wir stufen und automatisch als „schlechter“ ein. Natürlich ist es in der heutigen Zeit verlockend, ständig auf die anderen zu schielen – vor allem auf Social Media. Und ja, eigentlich weißt du: Keine(r) ist perfekt, auch wenn dir Instagram etwas anderes einreden möchte. Trotzdem bleibt das eigene Selbstwertgefühl von all den schönen Bildern schöner Menschen mit schönen Körpern, Gesichtern, Kindern, Klamotten und Häusern nicht unbeeindruckt davon. Also hilft nur: öfter abschalten, ganz wörtlich. 

#Nimm dir jeden Tag Zeit für dich

Es klingt so naheliegend – und genau deshalb vergessen es die meisten von uns auch so häufig. Wir zerteilen uns zwischen Job, Dates mit Freundinnen, Familie oder Partner, dazu Haushalt und eine niemals endende Liste mit To Do’s. Statt der besten Freundin abzusagen oder einen Termin nicht einzuhalten, lassen wir lieber unsere Me-Time wegfallen. Geht schon. Irgendwie. 

Übrigens bedeutet Me-Time nicht, dass du dir jeden Tag eine dreistündige Selfcare-Session in deiner Badewanne gönnen sollst oder eine Stunde zwingend ruhig und leise beim Meditieren sitzen musst … es sei denn natürlich, das ist voll dein Ding und du hast Lust dazu. Ansonsten gilt: you do you. Spazieren, Sport, Lesen, Dasitzen und Löcher in die Luft starren, Nägel lackieren oder selbst zur Massage gehen – tu, was dir guttut (und möglichst nichts mit einem Bildschirm zu tun hat). Und tu es am besten täglich. Sei es dir wert, öfter Dates mit dir selbst statt immer nur mit anderen zu haben. 

#Lerne, Komplimente anzunehmen

Ganz ehrlich: wie oft spielst du dich selbst herunter, wenn dir jemand ein Kompliment macht? „Ach, das Kleid? Das war super günstig!“, „Meine Haare? Die sehen nur durch Zufall heute gut aus, normalerweise sind die ein Besenstiehl!“, „Die Kundin hat nach mir gefragt? Ach, ist doch nichts dabei, wir sind nur auf die gleiche Schule gegangen“… kommen dir diese Sätze bekannt vor? Dann wird es Zeit, dass du lernst, nette Worte von anderen Menschen an dich ranzulassen. Ist es nicht irgendwie absurd, dass wir Kritik an uns sofort glauben, aber Komplimente nur schwer annehmen können? Beides ist wichtig, aber letzteres ist wichtig für die Selbstwertschätzung. Wie viele ehrliche Komplimente verteilst du am Tag an Kundinnen, Freundinnen oder Kolleginnen? Wie schade wäre es, wenn alle innerlich denken würden „ja klar… veräppeln kann ich mich selbst.“ 

Also: Sei es dir wert, dich selbst ernst zu nehmen, statt dich klein zu machen. Beim nächsten Kompliment beißt du dir auf die Zunge und sagst einfach nur: „Danke.“ Deal?

#Dein neuer bester Freund: „Nein.“ 

Wusstest du, dass „nein“ ein vollständiger Satz ist? Viel zu oft tun wir Dinge aus Pflichtgefühl oder weil wir gelernt haben, bloß nicht unhöflich zu sein. Was wir aber dadurch nie gelernt haben: Grenzen zu setzen. Vernünftig mit seiner Zeit und den eigenen Ressourcen umzugehen. Und schwupp, wanderst du wieder auf deiner Prioritätenliste nach ganz unten. Wenn also deine Kundin das nächste Mal um 18 Uhr anruft und fragt, ob du sie irgendwie heute noch für einen Spontantermin reinquetschen könntest, oder deine Kollegin dir eine nervige Aufgabe aufs Auge drücken möchte, kennst du die Antwort. Öfter „nein“ zu anderen zu sagen, bedeutet nämlich, öfter „ja“ zu sich selbst zu sagen. Und das ist die wichtigste Zutat für mehr Selbstwertschätzung. 

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