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Schlechter Tag? So überwindest du die miese Stimmung

Schlechter Tag? So überwindest du die miese Stimmung

Zickige Kommentare von Kollegen, schwierige Kunden oder ein enttäuschendes Entwicklungsgespräch – manche Tage sind einfach für die Tonne. Wir verraten dir, wie du Negatives abschüttelst und neue Kraft tanken kannst.

Stressige Tage kennt wohl jeder von uns, aber manchmal gibt es ganz besondere Exemplare, an denen der Shit-Strom gefühlt einfach nicht enden will. Und man mit einem Knoten im Bauch nach Hause geht, am liebsten irgendwas kaputtmachen möchte – und meistens noch jemand die schlechte Laune abbekommt, der damit gar nix zu tun hat. Alles nicht gerade förderlich, um aus diesem Tief rauszukommen. Wir zeigen dir, wie es besser geht.

#SUCH DIR EINE MÜLLTONNE
Dieser Tipp ist tatsächlich wörtlich gemeint. Such dir eine Stelle auf deinem Nachhauseweg, an der du allen Gedanken freien Lauf lassen kannst, alle innerlich in deinem Kopf verfluchen oder auch einfach nur deine Tränen fließen lassen kannst, die du den Tag über zurückgehalten hast. Einen Platz, an dem du dich kurz sammeln und einfach mal tief durchatmen kannst und an dem du das,  was dich belastet, buchstäblich in die Hand nimmst und reinwirfst. Vielleicht liegt auf deinem Weg tatsächlich ein Mülleimer, der sich dafür anbietet und vielleicht ist es auch eine Bank oder ein schönes Plätzchen im Park. Nachdem du hier deinen Kopf „entleert“ hast, ziehst du weiter und lässt den gedanklichen Ballast (oder zumindest einen großen Teil davon) an diesem Ort zurück.

#LASS ES RAUS! 
Aber richtig – statt deinen Frust an deinen Kollegen, besten Freunden oder deinen Liebsten auszulassen, suchst du dir besser ein passendes Ventil. Die effektivste Methode ist: Bewegung. Klar ist es verlockend, sich nach einem miesen Tag unter der Decke zu verkriechen, aber so bekommst du deinen Puls garantiert nicht runter. Power dich bei einer kurzen, aber intensiven Sport-Einheit im Studio aus oder schnapp dir deine Laufschuhe oder dein Fahrrad, um Dampf abzulassen. Tu das, was du brauchst, um wieder Ruhe in deine Gedanken zu bringen: viele von uns fangen zum Beispiel auch an, aufzuräumen oder auszumisten, um wieder ein Gefühl von Kontrolle nach einem chaotischen Tag zu bekommen. You do you.

#GÖNN DIR WAS
Wenn deine Vorgesetzten dich heute wegen jeder Kleinigkeit angefahren haben oder deine Kundschaft nur unrealistische Extrawünsche hatte, kann das ganz schön am Selbstwertgefühl nagen. In diesen Momenten solltest du gut für dich selbst sorgen, um dich wieder zum Strahlen zu bringen. Klar, eine riesige Shoppingtour ist wahrscheinlich nicht nach jedem schlechten Tag drin, aber hey, es heißt trotzdem nicht umsonst „Retail Therapy“. Eine hübsche neue Nagellackfarbe, ein neues Buch, eine fancy Eis-Sorte oder ein Massagetermin streicheln die Seele und heben die Laune genauso gut. Und manchmal ist das Schönste, was man sich nach einem schlechten Tag gönnen kann, auch einfach Zeit mit der besten Freundin beim Glas Vino und über die Absurditäten lachen, die passiert sind.

#KOMM RUNTER
Hat dir deine Mama früher auch gesagt, dass man nie im Streit ins Bett gehen soll? Sei dir selbst nach miesen Tagen eine gute Mama und versuch, deinen Frieden zu machen, bevor du dich hinlegst. Manche dieser Mülltonnen-Tage kann man nicht schönreden – das bedeutet aber nicht, dass du das große Ganze infrage stellen musst. Natürlich sollst du deine Gefühle nicht runterschlucken, aber wenn es wirklich nur ein schlechter Tag war: entscheide, wie viel Raum du diesen negativen Gedanken geben möchtest. Ein super Weg, um Gedanken aus dem Kopf zu kriegen: schreiben. Mach dir eine Shit-List, auf der du alles runterschreibst, was dich genervt hat. Dann zerknüllst du sie und wirfst sie in den Müll, um einen gedanklichen Haken dranzusetzen. Und vielleicht findest du beim Revue passieren ja sogar etwas, was an diesem Tag positiv war – den darfst du gern behalten und versöhnlich ins Bett gehen. 

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